Samstag, 18. Mai 2013

Richtung Sueden

Es ging weiter nach Taidong. Dort wollte ich versuchen auf eine von kleineren 2 Inseln zu gelangen. Leider faehrt wegen schlechten Wetters kein Boot und ich muss feststellen, dass es die Reisekasse eh nicht hergeben wuerde. Ich steige, nach einer Suppe mit Nudeln und Fleisch, wieder in den Zug. Der geht bis Fangliao. Von dort faehrt ein Bus nach Kenting wurde mir gesagt. In Fangliao steht Toni neben mir. Ich zeige ihm meinen Zettel mit den chinesischen Schriftzeichen und er meinte auf englisch, dass er auch dahin will. Nach 5 Minuten sitze ich schon im Bus nach Kenting. Perfekt gelaufen!

Die Stadt gilt als das "Sprinbreack" von China. Mit Toni checke ich im einer Jugendherberge ein. Das stark nach Schimmel riechende Zimmer ist ca.12qm gross hat 2 Doppelstockbetten und kein Fenster. Ich muss da raus. Am naechsten Tag finde ich 4 km die Kueste entlang ein neues Hostel. Am Abend gehe ich mit den Chinesen etwas essen und bessere dabei mein Wissen weiter auf

Im neuen Hostel lerne ich Stephanie aus den Staaten und ein Paerchen bestehend aus einem Norweger und einer Franzoesin kennen. Den Tag verbringe ich mit den Europaeern am Strand. Die Nacht mit Stephanie und den chinesischen Studenten. Wir kaufen uns den billsgten Fusel den wir finden koennten. Der ist so schlecht, dass Steff und ich beschliessen die Flasche mit Trinkspielen zu leeren. Gluecklicherweise gewinne ich die meisten davon.



Den Tag drauf geht es mit Kopfweh endlich in die Natur. Ich fahre per Anhalter bis zum Besucherzentrum des Nationalparks. Leider ist das nicht der Eingang. Nach weiteren 4 km haelt ein Auto an. Es springt eine Frau mittleren Alters heraus und gibt mir zu verstehen, dass ich einsteigen soll. Ich will hinten einsteigen aber keine Chance. Drin erwarten mich weitere 3 Frauen, die wie 14 jaehrige Maedchen kichern.



Natuerlich kann keine der Damen ein Wort englisch und ich spreche mittleiweile deutsch mit ihnen. Aber ich brauche keine verstehende Worte, um die Frauen noch mehr zum lachen zu bringen. Noch einmal 3 km bis zum Parkeingang. Meine Fahrerin haelt direkt vor dem Parktor. Sie sagt irgendwas zu dem Einlasser und ich darf umsonst passieren. Ja mache ich doch gern. Danke! 4 Euro gespart. Der Park ist eher enttaeuschend. Die Wege sind betoniert. Der Aussichtsturm hat sogar einen Fahrstuhl. Ich sehe ein paar schoene Blumen, Voegel, eine Eidechse



und eine Spinne die groesser ist als die fetteste Kreuzspinne. Meine Schuhe sind immer noch nass und stinken wie die Sau. Das muss ich aendern. Es geht per erneut per Anhalter nach Hause.


Frueh gehe ich noch einmal schwimmen. Nach vielleicht 500 m begleitet mich ein Fisch der gute 80cm lang und 40 cm hoch ist. Ich versuche ihn mit tauchen zu vertreiben aber keine Chance. Er umkreist mich weiter. Etwas aengstlich "nicht panisch" verlasse ich auf dem schnellsten Weg das Wasser. Unglaublich wie lang das einen vorkommt. Nach 3 Tagen verlasse ich den Ort mit schoenen aber nicht den erhofften Erinnerungen und vielen neuen Doraemon Bildern.




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